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Mythos Golden City –
Wie alles begann...

In den Hafenbars der 50er und 60er Jahre in Bremen kreuzten sich die Wege der Seeleute aus aller Welt mit denen der Hafenarbeiter, ausgemusterten Soldaten und Huren. Die Bars entstanden vor der Kulisse und aus dem Material der vom Krieg zerstörten Stadt. Ihre Zentralfiguren waren starke Frauen. Für ein paar Jahre gab es einen Goldrausch für kleine Leute. Und eine anarchische Lust am Überleben und Feiern. Die Bars waren die richtige Adresse für kleine Geschäfte und großen Schmuggel, Arbeitsvermittlung, Stammtisch, Partnersuche und Prostitution. Nacht für Nacht berauschten sich die Malocher und Hausfrauen gemeinsam mit der Haute Volée am Aufstieg vom Nachkriegselend ins Wirtschaftswunder.

Seit etwa 15 Jahren erforscht Frauke Wilhelm zusammen mit ihrem Team diese große Geschichte und spinnt sie weiter. Interviews mit Zeitzeugen, ein Buch über die Bars und Etablissements am Ausgang des Bremer Freihafens in den 50er und 60er Jahren („Die Taschen waren voller Geld“ - Edition Temmen, Bremen), eine 72-Stunden-Performance in einem der übriggebliebenen Hafenpuffs, die Hafenrundfahrt „Golden City unterwegs“ und die hier beschriebenen Musik- und Theaterproduktionen sind Stationen dieser künstlerischen Forschungsarbeit.

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